Von Pinguinen, Walen und Eiswelten
Lasst uns Trickfilme machen! Ihr erfindet coole Geschichten und gestaltet die Kulissen dazu. Aus Knete lasst ihr ungewöhnliche Kreaturen oder Tiere entstehen, die durch die Trickfilmtechnik zum Leben erweckt werden.
Mit Ton, Musik und Spezialeffekten entstehen die besten Filme. Ob Anfänger oder Filmprofi – jede und jeder ist willkommen!
Sylvia Saldarriaga Ehlers
Im Stadtteilhaus Lorenz Süd haben Jugendliche in der ersten Sommerferienwoche aus vielen kleinen und kugeligen Formen ihre Lieblingstiere geknetet. Mit Stop Motion Fotografie wurden sie Bild für Bild zum Leben erweckt.
Zuerst wurden die kleinen Figuren geknetet. Körper und Körperteile in verschiedenen Farben passend zusammengestellt.
Guckt euch gerne die einzelnen Tiere an. Zum Beispiel den Pinguin.
Oder das größte Säugetier – einen Wal. Der heißt übrigens Pia.
Eine kleine Geschichte mit einer Kulisse (einem Hintergrund) aus der Eiswelt kam dabei heraus. Ganz schön kalt! Wie so ein Film entsteht war ein großes Abenteuer. Ihr könnt mit einer Trickbox arbeiten. Dort ist die Kamera fest installiert.
Vielleicht habt ihr ja auch Lust, selber zu kneten und zu filmen. Das geht auch mit dem Smartphone und einer App. Und natürlich viel Geduld, denn ihr müsst jede Bewegung einzeln fotografieren. Oder einige zusammenhängend am Stück.
Tiere wie ein Marienkäfer bestehen aus vielen kleinen Teilen. Alles muss zusammen passen. Dann wird geknetet und gefilmt
Schaut euch den Marienkäfer an.
Ein Bär brummt herum. Komisch, der ist ja blau. Da ist aus dem Pinguin wohl ein neues Tier entstanden.
Und noch einen Film mit verschiedenen fantasievollen Land- und Meeresbewohnern ist entstanden. Ein kleiner Tintenfisch spielt darin eine Rolle. Die anderen Meeresbewohner sind empört! Was treibt er nur in ihrer Höhle.
Wieder ist eine Kulisse aus Papier mit Felsen und einer Meeresoberfläche ein Schauplatz für die Geschichte. Mit einem lebendig gesprochenen Erzähltext als Audio und den bewegten Figuren entsteht eine Handlung.
Was die Tiere dort wohl erleben? Schaut es euch an!
Der Workshop hatte den Titel „Von Drachen, Mammuts“ und natürlich gab es deshalb auch einen Drachenkampf. Auf einem großen Felsen steht eine Ritterburg. Die Drachen fliegen um die Burg und wollen die Ritter töten. Wer wohl gewinnt? Und hier kamen sogar richtige Spielzeug-Modelle zum Einsatz. So sieht der Kampf mit den Rittern am durchsichtigen Faden ganz schön gruselig aus. Er wurde aus verschiedenen Blickwinkeln gefilmt.
Und am Ende der viertägigen Workshopwoche vom 14. bis 17. Juli mit der Designerin Sylvia Saldarriaga Ehlers wurde sogar ein Zauberfilm mit den Jugendlichen gedreht. Mit ganz vielen Effekten, bunten Tüchern, Zauberhüten und vielen Filmtricks.
Aber weil die Akteurinnen hier alle leibhaftig zu sehen sind, dürfen wir ihn hier leider nicht veröffentlichen.
Es hat aber allen riesig Spaß gemacht, soviel kann ich euch verraten.
Berg Fidel und das Lorenz-Süd – einfach magisch.
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